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Equal Pay Day fällt 2021 auf den
10. März

„Mach dich stark für equal pay!“.
Unter diesem Motto steht der Equal Pay Day 2021

Frauen, wo bleibt der gerechte Lohn?

Am 10. März 2021 ist Equal Pay Day (EPD). Es ist der Tag, an dem Frauen durchschnittlich genauso viel verdient haben wie Männer bereits zum Jahresende 2020.

Gleiches Geld für gleiche Arbeit: Diese Forderung steht im Mittelpunkt des Equal Pay Day. Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert: 19 Prozent betrug sie im Jahr 2019, im Jahr 2020 waren es 18 Prozent.
Im europäischen Vergleich liegt die Bundesrepublik bei den Verdienstunterschieden auf den hinteren Plätzen. Erfolge der frauenpolitischen Lobbyarbeit, wie das Entgelttransparenzgesetz oder gesetzliche Frauenquoten für Führungspositionen, sind nicht weitreichend genug, um die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern zu verringern.

Fair ist, wenn Gleiches gleich bewertet wird - das gilt auch und vor allem für die Entlohnung von Arbeit.
Frauen arbeiten überdurchschnittlich häufig in Berufsfeldern der Sozialen Arbeit, der Haushaltsbezogenen Dienstleistungen, der Gesundheit und Erziehung (sogenannte "SAHGE"-Berufe).
Das Lohnniveau ist in diesen Berufsfeldern deutlich niedriger als in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). In Ausbildungsberufen in diesen Bereichen wird zum Beispiel deutlich mehr verdient als in der Altenpflege.
Was ist uns also die Arbeit von Erzieherinnen, Hauswirtschafterinnen und Pflegerinnen wert? Kann es sich unsere Gesellschaft leisten, dass so wichtige Tätigkeiten oftmals in informellen Beschäftigungsverhältnissen, zu niedrigen Löhnen und unter schlechten Arbeitsbedingungen erbracht werden?

Die kfd unterstützt die Ziele des Equal Pay Day und macht jedes Jahr zu diesem Termin auf die erheblichen Verdienstunterschiede von Männern und Frauen aufmerksam. Equal Pay Day(EPD)

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Was ist der Equal Pay Day?

Der Equal Pay Daymarkiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Entgeldunterschied, der laut Statistischem Bundesamt aktuell 18 Prozent in Deutschland beträgt. Umgerechnet ergeben sich daraus 69 Tage, die Frauen zum Jahresanfang umsonst arbeiten müssen.

Entstanden ist der „Tag für gleiche Bezahlung“ in den USA. Initiatorinnen waren die amerikanischen Business and Professional Women (BPW/USA), die 1988 die „Red Purse Campaign“ ins Leben riefen, um auf die bestehende Lohnkluft hinzuweisen.

Diesen Gedanken griff der BPW Germany auf und startete die Initiative Rote Tasche, aus der heraus die Idee für die bundesweite Einführung des Equal Pay Day entstanden ist. Die roten Taschen stehen für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Bei der deutschen Premiere des Equal Pay Day 2008 nahmen bundesweit 6.000 Frauen und Männer an rund 40 Aktionen und Veranstaltungen in 25 Städten teil.

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